Ist es euch schonmal passiert, dass euch an einem Tag eine Sünde, ein Fehler, eine Schwachheit…zutiefst Leid tut und ihr euch dafür schämt, und dann an einem anderen Tag, scheint sie/es euch garnicht zu berühren?
Ich denke es ist eine Taktik des Teufels euch zu verwirren. Nachdem er merkt, dass er euch durch die Anklage nicht zu Fall bringen kann, versucht er es eben mit Verharmlosung. Euch Stück für Stück weiter weg von Gott zu ziehen.
Doch warum hat er überhaupt so viel in meinem Leben zu sagen und versucht mich immer wieder zu manipulieren?
Sollte ich mir etwa bei jedem Gefühl Gedanken machen ob er vom Teufel kommt?
Übertreiben brauchen wir nicht, und doch sollte unser tägliches Gebet sein, dass Gott mein Denken, Handeln und Fühlen durchdringt und übernimmt.
Oh Lord take control over all of me!
->Ich hoffe ich erschrecke euch mit diesem Text nicht?! Es ist alles halb so dramatisch wie es vielleicht klingt, wenn man vom Teufel redet(er hat keinerlei Anrecht auf Kinder Gottes).
Schreibt gern eure Fragen, Gedanken und Meinungen dazu.



Ja, du, ich kenn das auch irgendwie. Ich find die Gradwanderung manchmal echt nicht so easy- also zwischen Anklage und Verharmlosung. Sich einerseits nicht fertig zu machen bzw. fertig machen zu lassen, aber andererseits sich bewusst zu sein, dass eine Sache eben auch einfach nicht in ordnung war. But how ever- wie du schon sagtest im eneffekt bringt gebet und Zeit mit gott alles. Er passt auf uns auf- bzw. auf unser geistliches Leben, wenn wir ihn lassen:)
Ich glaub’ das kann (und sollte?) man auch garnicht verharmlosen. Ist ein guter Text und für mich gerade ein Wachmacher zum Montagmorgen. Danke.
Danke für euer Feedback.
Freut mich sehr zu hören, dass es da moch mehr Leute gibt, denen es so geht und die verstehen was ich meine.
Was ich auch schwer finde: bei manchen Dingen weiß man am Anfang, dass sie nicht okay sind. Wenn man sich dann aber Gedanken drüber macht und Gott fragt, kommt manchmal keine eindeutige Antwort. Gibts die nicht? Hör ich sie nicht? Muss ich es selbst herausfinden und Prioritäten setzten? Sind manche Verhaltensweisen doch nur anerzogen?
Oh, wie ich deine Fragen kenne!! Lass mich wissen, solltest du doch irgendwann eine Antwort darauf finden;)
–> Was ich oft schwierig finde ist, die gradwanderung zu finden, ab wann etwas, das eigentlich nicht ok ist, doch ok ist, weil eine andere „regel“ (mir fällt grad kein besseres Wort ein) besser passt. Vielleicht ist es das was du meintest. Wenn mich z.B. eine Komilitonin bittet, ihr ein Kreuzchen auf die Anwesenheitsliste zu setzen, obwohl sie nicht da ist, sollte ich es tun oder nicht? Tue ich es, Lüge ich in dem Moment. Tue ich es, handle ich dann aus Nächstenliebe? Ich habe es nicht getan. Aber war das richtig? Beziehungsweise ändert sich die Situation wenn mich eine andere Komilitonin bittet, das zu tun, die nicht aus faulheit nicht kommt, sondern weil sie grad mega viel stress hat und alles kaum auf die Reihe bekommt? What to do?? Oder sollte ich da lieber versuchen finanzelle Hilfe für sie zu orgsanisieren, wie auch immer, damit sie öfter kommen kann? Und sollte ich es tun ohne eine klare antwort von gott zu haben dass es dran ist oder nicht???Ah. Du siehst, du stehst nicht alleine da und ich verstehe gut was du meinst. Aber wahrscheinlich werden wir in unserem Leben immer uneindeutige Dinge haben, Situationen in denen wir einfách entscheiden sollen- nach bestem Wissen und gewissen und abwarten. Ich denke, wenn wir es ernst mit gott meinen, wird er uns rechtzeitig ein STOP Schild zeigen, sollten wir total in die falsche richtung gehen.Wobei ich denke, das manche fehler dazugehören und wir aus ihnen lernen dürfen…oder so. Liebe Grüße Steffi
Hallo steffi!
Ohja, da hast du sehr recht mit deinen Abschlusssätzen! Das sehe ich ganz genauso! Immerhin ist es Gott der unsere Schritte lenkt auch wenn wir sie planen! und uns soll ja lles zum Besten dienen!
Zu deinem Situationsbeispiel: Ich denke es ist sehr sehr wichtig, dass wir in allen Dingen ehrlich sind und mit Anderen ehrlich umgehen, gerade in einer welt, in der es niemand mehr ehrlich nimmt und nicht mehr zu seinem wort steht. Ich selbst will ja auch versuchen ehrlich zu sein und wieso sollte ich dann andere dabei unterstützen es nicht zu sein?
hm..das denke ich so im regelfall. dann gibt es natürlich noch die Ausnahmen in denen man abwägen müsste. wi ein arzt der operiert onhne die lizenz zu haben und dabei leben rettet…schwierig. aber du sagtest selbst gewissen fragen und gott.
Der Teufel ist ein recht einsames Wesen hier unter uns und ständig ist er auf der Suche nach einem neuen Wirt. Und ich denke, auch Christen sind nicht vollständig davor geschützt, ihm nicht zu begegnen. Er veleugnet nicht nur die Tatsachen, er verblendet auch seine Gestalt vor uns, so dass wir ihn nicht immer sofort erkennen können und uns in einem schwachen Augenblick dem hingeben. Oft merken wir nicht, was gerade mit uns passiert, es sind doch andere Menschen, die uns sagen: Du hast dich irgendwie verändert, bist so kalt und unnahbar geworden. Aber dann ist da ein Punkt erreicht, an dem wir selbst schon ein verändertes Denken über bestimmte Dinge, Situationen, Gefühle, Menschen erlangt haben und eben genau das nicht erkennen. Vielleicht spüren wir ein Klopfen in unserer Brust, können es aber nicht einordnen oder suchen plausible Erklärungen dafür. Genau dann ist es extrem wichtig und auch entscheidend, den Weg zu Gott nicht aus den Augen zu verlieren und ehrlich und demütig vor ihm zu stehen und ihn um Hilfe zu bitten.
Ich denke auch, dass es unheimlich hilft, wenn Menschen, die merken, was mit einem anderen passiert auch für ihn beten sollten. Keiner von uns kann immer genau einschätzen, wie sehr der Teufel uns eingenommen hat und seine Macht ausübt.
Das Wichtigste ist aber, immer wieder auf unser Herz zu hören, auch wenn seine Stimme ganz leise geworden ist, dann bewusst hinhören, weil Gott in unserem Herz ist und damit auch alles Gute und dort hinein findet der Teufel keinen Weg. Er würde dort blind werden vor lauter Liebe!
ja, da hast du recht.
gerade christen sind sein ziel, denn sie sinds ja die ihm gefährlich sind, weil sie sich früher und später bewusst über ihn werden, ihm bekämpfen und auch andere aufklären bzw. mit liebe begegnen und das hasst er. liebe.
nur muss uns dabei trotzdem immer wieder bewusst sein, dass er keinerlei anrecht auf uns hat!!jawoll